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Kartenlegen

Kartenlegerin Dara: Kartenlegen


Kartenlegen: Foto: © n defender / shutterstock / #1033080304
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Die Menschen wurden schon seit jeher von der Neugierde begleitet, welche Herausforderungen das Leben wohl noch für sie bereithalten würde. Natürlich ist dies in gewissem Masse auch heute noch so. Doch ging es früher vornehmlich um den sprichwörtlichen Zukunftsblick, so ist es heute vielmehr die Suche nach Antworten oder einem Wegweiser in bestimmten Situationen, weshalb die Menschen nach Möglichkeiten der Unterstützung Ausschau halten.

Es geht um Antworten auf wichtige Fragen oder Unterstützung bei der Entscheidungsfindung. Aber auch der Sinn des Lebens wird hinterfragt, was vielleicht in der heutigen schnelllebigen Zeit begründet sein könnte. Hilfestellung ist hier in vielerlei Hinsicht möglich. So nutzen viele Menschen das Kartenlegen, um ihr Leben neu zu ordnen oder auch neu auszurichten. Verschiedene Kartendecks stehen hier zur Verfügung.

Rund um das Thema Kartenlegen

Die Kunst des Kartenlegens lässt sich sowohl in das Alte Ägypten wie auch in den nahöstlichen Bereich zurückverfolgen. Häufig lassen sich auch Chartomantik (Kartenlegekunst) oder auch Kartomantie als Bezeichnung finden.

Es heißt, dass man die Entstehung des Kartenlegens ins 7. Jahrhundert zurückverfolgen kann, mit einem Ursprung in China. Basis dafür ist der Holztafeldruck, der sich zu dieser Zeit etablierte. Damit verbunden wurden auch verschiedene Spielkartendecks ins Interesse der Menschen gerückt. Viele von ihnen fanden später ihren Einsatz als Wahrsagekarten.

Verschiedenen Legenden nach wird die Herkunft auch mit dem Fahrenden Volk beziehungsweise den Zigeunern in Verbindung gebracht. Auftrieb erhielt das Kartenlegen darauf folgend als Hilfsmittel beim Wahrsagen etwa gegen Ende des 18. Jahrhunderts.

Dass das Kartenlegen wieder zu grosser Popularität gelangte, ist letztendlich der sogenannten New-Age-Bewegung zu verdanken, die sich im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts formte. Die Faszination der Wahrsagekarten hat bis heute angehalten. Vielen Menschen sehen dies als eine Art Wegweiser, um sich auf den Irrungen und Wirrungen des Lebens zurechtzufinden beziehungsweise sich selbst nicht zu verlieren.

Populäre und beliebte Kartendecks

Tarotkarten

- der Klassiker unter den Wahrsagekarten. Der Begriff Tarot entstammt dem Französischen und steht als Name für ein Kartenspiel. Ein vollständiges Tarotdeck setzt sich aus 78 Karten zusammen. 22 davon gehören zur sogenannten großen Arkana, die weiteren 56 Karten bilden die sogenannte Kleine Arkana. Arkana ist angelehnt an Arcanum. Das lateinische Wort kann man mit Geheimnis übersetzen. Rider-Waite-Tarot, Crowley Tarot und Marseille Tarot gelten als die bekanntesten und am häufigsten von Kartenlegern genutzten Decks. Zunehmende Beliebtheit hat mittlerweile auch das Engeltarot zu verzeichnen.

Lenormandkarten

- benannt nach Marie Anne Lenormand (1772-1843), einer französischen Kartenlegerin und Wahrsagerin, spiegeln die Karten durch ihren biedermeierlichen Stil das frühe 19. Jahrhundert wieder. Erst nach ihrem Tod wurde das Kartendeck, anfangs als Deck mit 54 Karten, später dann mit 36 Karten, veröffentlicht. Das Deck zählt zu den beliebtesten Wahrsagekarten nach dem klassischen Tarot.

Kipperkarten

- Kartendeck mit 30 Situationskarten und sechs Personenkarten. Die Namensgebung soll dabei auf Frau Susanne Kipper, eine bekannte Wahrsagerin, zurückzuführen sein. Verschiedenen Überlieferungen zufolge soll Susanne Kipper das Wahrsagen bei den Sinti und Roma mithilfe von Zigeunerkarten gelernt haben. Womit sich mögliche Parallelen in der Aufmachung erklären ließen. Jedoch sind sie nicht identisch. Unter dem Namen Karten der berühmten Wahrsagerin Frau Kipper wurde im Jahr 1890 zum ersten Mal das Kartendeck veröffentlicht. Weitere Neuauflagen gab es in den Jahren 1900 und 1910. Diese waren mit der Aufschrift Gezeichnet und Herausgegeben von F. Kipper versehen.

Neben den oben genannten Decks gibt es aber noch einige andere, die von vielen zum Kartenlegen genutzt werden. Beliebt beispielsweise auch die Zigeunerkarten. Ihr Ursprung liegt nicht beim Fahrenden Volk (Zigeuner: heute Sinti/Roma), auch wenn die Namensgebung das suggerieren mag. Sie können zum Einsatz kommen, wenn es um den persönlichen Lebensweg, Lebenssituationen oder mögliche Zusammenhänge geht. Obgleich das klassische Skatkartendeck im Vergleich zu anderen Wahrsagekarten sehr puristisch daherkommt, wird es trotzdem gerne zu persönlichkeitsbezogenen Aspekten befragt.

Interessantes entdecken

Beim Kartenlegen können grundsätzlich alle Themen des Lebens angesprochen werden. Hauptsächlich verlangen Liebe und Beziehung nach Antworten. Aber auch familiäre Konstellationen, Beruf, Finanzen oder die persönliche Weiterentwicklung bedürfen manchmal einer Hilfestellung.

Die Botschaften der Wahrsagekarten können dabei unterstützen wichtige Zusammenhänge zu entdecken. So erklären sich häufig einige Dinge oder lassen Situationen in einem anderen Licht erscheinen. Die Karten können aber auch eine objektive Betrachtungsweise unterstützen. Eine neue Sicht auf sich selbst und auf sein Leben. Das Erkennen von Potenzialen oder Optionen kann inspirieren und neue Impulse liefern. All dies kann sich für das weitere Vorgehen als hilfreich erweisen.

Je nach Thema und Ziel des Klienten können die verschiedenen Wahrsagekarten ganz unterschiedlich ausgelegt werden. Die Aussagen offenbaren Tendenzen, die als Wegweiser unterstützen. Die Entscheidung liegt natürlich bei jedem selbst, ob und wie er die Botschaften für sich nutzt.



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Kartenlegerin Dara

Tarotkarten zeigen das Leben in Bilder und können Hilfestellung für wichtige Entscheidungsfragen oder Zukunftsfragen sein.

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